Ingenieurbüro für Holztechnik Dipl.-Ing. (FH) Guido Eichbaum
Ingenieurbüro für Holztechnik Dipl.-Ing. (FH) Guido Eichbaum

Ausklinkungen

Unverstärkte und verstärkte Ausklinkungen

 

Prinzipiell können Ausklinkungen ohne Querzugverstärkungen ausgeführt werden. Dazu sind zwei Bedingungen einzuhalten:

  1. Der modifizierte Schubspannungsnachweis nach Gl. (6.60) ist eingehalten und 
  2. bedingt durch die auftretenden Spannungskonzentrationen und den Einflüssen, denen sich Holz unter Feuchtigkeit aussetzt, werden die Ausklinkungen nur in den Nutzungsklasse 1 und 2 verwendet – siehe NCI Zu 6.5.1. 

Querzugverstärkungen für Ausklinkungen sind somit für folgende Fälle anzuordnen:

  1. Der modifizierte Schubspannungsnachweis nach Gl. (6.60) ist nicht eingehalten und/oder 
  2. die Ausklinkungen kommen in der Nutzungsklasse 3 zur Anwendung.

Die Verstärkungen für rechtwinklige Ausklinkungen an den Enden von Biegestäben mit Rechteckquerschnitt sind in NCI NA.6.8.3 des Nationalen Anhanges geregelt. Hier kommen zwei Methoden zum Einsatz – aufgeklebte Verstärkungsplatten und eingeklebte Stahlstäbe – siehe Abbildung 1. Prinzipiell können aber alle Verstärkungen nach NCI NA.6.8.1 Verwendung finden.

Abbildung 1: Querzugverstärkungen für rechtwinklige Ausklinkungen – eingeklebte Stahlstäbe (links) und aufgeklebte Verstärkungsplatten (rechts)

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Tel.: +49 (0) 176 / 55 6262 53

E-Mail: info@holztechnik-service.de

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