Ingenieurbüro für Holztechnik Dipl.-Ing. (FH) Guido Eichbaum
Ingenieurbüro für Holztechnik Dipl.-Ing. (FH) Guido Eichbaum

Ausklinkungen

von G.Eichbaum vom 09.April 2014

 

Allgemeines und Anwendung


Ausklinkungen bezeichnen ein örtliches Entfernen von äußeren Querschnittteilen des Bauteils – im Gegensatz zu Durchbrüchen, bei denen innere Querschnittsteile entfernt werden. Das Ziel von Ausklinkungen besteht darin, mit der Querschnittsreduzierung eine Verbindung zu anderen Bauteilen (z.B. bei einem Zapfenanschluss, Wechsel oder bei einer Gelenkausbildung eines Gerberträgers) zu ermöglichen. Eine weitere Anwendung liegt in der Nutzung der Ausklinkung als Endauflager. Somit können Ausklinkungen an den Enden eines Bauteils, aber auch dazwischen in rechtwinkliger und abgeschrägter Form entstehen – siehe Abbildung 1 und 2.

Abbildung 1: Ausführungen von Ausklinkungen

Normativ sind Ausklinkungen in DIN EN 1995-1-1:2010-12 Abschn. 6.5 Ausgeklinkte Bauteile geregelt. Zusätzlich gilt der Nationale Anhang DIN EN 1995-1-1/NA:2013-08 mit den Abschnitten NCI Zu 6.5.1 und NCI Zu 6.5.2.

Abbildung 2: rechtwinklige Ausklinkungen an BSH-Bindern

Weiter zu folgenden Unterthemen:

 

Von der gedrechselte Schale über das Massivholzbett bis hin zum Spielplatz - Ihr Ansprechpartner für Holzobjekte mit Unikatcharakter
 

Tischlerwerk & Holzobjekte
Christian Strauch
mehr...

Kontakt

 

Ingenieurbüro für Holztechnik

Dipl.-Ing. (FH) Guido Eichbaum

Ruhlaer Str. 19

16225 Eberswalde

 

Tel.: +49 (0) 176 / 55 6262 53

E-Mail: info@holztechnik-service.de

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Dipl.-Ing. (FH) Guido Eichbaum