Ingenieurbüro für Holztechnik Dipl.-Ing. (FH) Guido Eichbaum
Ingenieurbüro für Holztechnik Dipl.-Ing. (FH) Guido Eichbaum

Dächer

Dachformen - Flachdächer

 

Flachdach

Eines der ältesten, einfachsten und kostengünstigsten Dächer ist das Flachdach. Charakteristisch sind hier die Dachneigung von unter 25° sowie die Nutzung der raumabschließenden Decke als Teil der Dachkonstruktion. Dachtragwerk und -aufbau befinden sich so in einem funktionalen Zusammenhang. Die Dachhaut an sich hat dadurch auch ein vergleichsweise geringes Eigengewicht.


Vom Grundriss her sind dem Flachdach keine Grenzen gesetzt. So finden diese Dächer bei allen gängigen Bauten vom Bungalow über das Eigenheim bis hin zu Gewerbebauten Verwendung. Bei ausreichender Tragfähigkeit ist zudem eine vielseitige zusätzliche Nutzung des Flachdaches möglich. So können Flachdächer begrünt oder z.B. durch Dachterrassen, Parkdecks, technische Anlagen zusätzlich genutzt werden.


Im Gegensatz zum Steildach, wo die Dachdeckung die Schutzfunktion gegenüber Wasser einnimmt, übernimmt beim Flachdach die Dachabdichtung diese Funktion. Darin ist die größte Gefährdung des Daches und des Gebäudes zu sehen. Flachdächer sollten über eine gewisse Dachneigung und ausreichend Entwässerungsmöglichkeiten verfügen um einen sicheren Abtransport des Wassers und damit kein Stauwasser oder das Eindringen von Feuchtigkeit in die Dachkonstruktion bzw. das Gebäude zu gewährleisten.

Flachdach: o.l. schematische Darstellung - o.r. Wohnsiedlung (Pasewalk/ Mecklenburg-Vorpommern) - u.l. Hörsaal Waldcampus, HNE Eberswalde (Eberswalde/Brandenburg) - u.r. Flachdächer, vorn mit Kiesabdeckung (Berlin)

 

Sargdeckel-, Terrassen-, Plattform- bzw. Altandach, Berliner Dach

Spezielle Kombinationen aus Flach- und Steildach sind Sargdeckel-, Terrassen-, Plattform- bzw. Altandächer oder das sogenannte Berliner Dach. Alle diese Varianten zeichnen sich durch Flachdächer im Zentrum und ein oder mehrere abgeschrägte Seiten aus. Die Abschrägungen sind mit einer Dachabdeckung versehen – die flachen Ebenen müssen mit einer Dachabdichtung geschützt werden.

 

Ein Sargdeckeldach ist mit einem Walmdach vergleichbar, welches in der Höhe nicht bis zu einer Firstkante reicht. Die Dachflächen enden deutlich tiefer, sodass eine ebene Fläche entsteht. Plattform- bzw. Altandächer gelten aus dem Obergeschoss heraus als begehbar. Das Berliner Dach charakterisiert sich zudem noch durch seine ausgeprägte Asymmetrie. Hierbei wird von der sichtbaren Seite (z.B. von der Straße) ein Satteldach z.T. auch mit zusätzlichen scheinbarem First, vorgetäuscht. Eine zusätzliche Abschrägung zur nicht sichtbaren Seite (z.B. Innenhof) ist häufig vorzufinden.

Berliner Dächer: o.l. schematische Darstellung - o.r. Fabrikgebäude doppelt abgeflacht (Berlin) - u.l. Wohnhaus einfach abgeflacht (Berlin) - u.r. Wohnhaus mit vorgetäuschtem Satteldachfirst (Berlin)

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Kontakt

 

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Ruhlaer Str. 19

16225 Eberswalde

 

Tel.: +49 (0) 176 / 55 6262 53

E-Mail: info@holztechnik-service.de

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