Ingenieurbüro für Holztechnik Dipl.-Ing. (FH) Guido Eichbaum
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Zimmermannsmäßige Verbindungen - Versätze

von G.Eichbaum und M.Mahlke vom 21.März 2014

 

Allgemeines

 

Versätze zählen u.a. neben den Verblattungen und Verzapfungen zu den Zimmermannsmäßigen Verbindungen. In Schrägverbindungen, d.h. in Verbindungen mit zwei in einer Ebene liegenden, stabförmigen Bauelementen (Kant- oder/und Rundhölzer) unter einem Winkel, können Versätze die einwirkenden Druckkräfte durch direkten Kontakt übertragen. Dafür müssen die Bauelemente eingeschnitten und ineinander geschoben werden. Diese Verbindungsart führt zu einer deutlichen Querschnittsschwächung, welche als nachteilig anzusehen und zu berücksichtigen ist. Es wird zwischen ein- und zweiseitigen Versätzen unterschieden– siehe Abbildung 1. Hauptsächlich im sichtbaren Bereich sind auch verdeckte – ein- oder zweiseitig verdeckte – Versätze anzutreffen. Hierbei wird der Druckstab im Bereich der Verbindung nicht bis an die Außenkante(n) des lastaufnehmenden Holzes herangeführt. Normativ sind Versätze in DIN EN 1995-1-1/NA:2013-08, Abschnitt NCI NA.12.1 Versätzegeregelt.

Abbildung 1: ein- und zweiseitiger Einschnitt durch Stirnversatz

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